Wir pflegen die Vögel ehrenamtlich und ohne Vergütung. Die Pflege ist, insbesondere in der Hauptsaison Mai bis Ende August, ein Fulltimejob. Freizeit ist in dieser Zeit nicht existent und der Tag ist eng getaktet. Bitte halten fassen Sie sich daher bei der Abgabe der Vögel der kurz.
Weiterhin machen wir keine Führungen. Es handelt sich um Wildvögel. Diese sollen wild bleiben. Insbesondere Jungvögel sollen den Menschen nicht als Sozialpartner sehen, sondern ihre natürliche Scheu behalten. Adulte Wildvögel sind hingegen bereits durch die Gefangenschaft sehr gestresst. Wir halten uns selbst nur für die erforderlichen Arbeiten wie Füttern, versorgen, sauber machen in den Räumen auf. Dabei interagieren wir möglichst wenig mit den Tieren und schauen die Tiere auch nie direkt an, sofern es sich vermeiden lässt, um die Tiere nicht zusätzlich in die Beuterolle zu drängen. Besonders gestresste Tiere bekommen zusätzlich die Möglichkeit, sich innerhalb ihrer Box/Voliere zu verstecken.
Weiterhin besteht immer die Gefahr, dass Wildvögel Krankheiten haben. Sie könnten diese Krankheiten mit nach Hause schleppen. Bei Zoonosen könnten Sie sich selbst oder ihre Familie anstecken. Bei rein wirtsspezifischen Krankheiten könnten Sie Vögel zuhause oder in Ihrem Umfeld anstecken.
Umgekehrt können Sie Krankheiten in die Wildvogelhilfe einschleppen. Vogelgrippe kann beispielsweise auch über Vektoren wir Kleidung oder Schuhe in Wildvogelhaltungen eingeschleppt werden.
Wir bitten daher um Verständnis, dass wir aus den vorgenannten Gründen keine Führungen machen.